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Versammlung kfd-Diözesanverband Paderborn

Bezirksleiterinnen blicken nach vorn: „Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht“

kfd-Diözesanversammlung_Frauenleben Monika Bunsen, Katharina Brechmann und Mechthild Burk (v.l.) vom Geschäftsführenden Vorstand des kfd-Diözesanverbands laden Delegierte aus dem ganzen Bistum zur Mitarbeit am neuen Positionspapier des Bundesverbands ein.
kfd-Diözesanversammlung_Frauenleben Monika Bunsen, Katharina Brechmann und Mechthild Burk (v.l.) vom Geschäftsführenden Vorstand des kfd-Diözesanverbands laden Delegierte aus dem ganzen Bistum zur Mitarbeit am neuen Positionspapier des Bundesverbands ein.

Leitungsteam des kfd-Diözesanverbands stärkt Engagierte an der Basis und fördert Projekte zur Gewinnung von neuen Verbandsfrauen

Paderborn/Werl. Die Versammlung des Diözesanverbands Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) fand als Präsenzveranstaltung in der Stadthalle Werl statt. 70 Delegierte aus dem ganzen Bistum genossen die persönlichen Begegnungen. Gemeinsam stärkten sie ihr Verbandsbewusstsein und nahmen viel Schwung mit in ihre Bezirke. Als oberstes Entscheidungsgremium stimmte die Delegiertenversammlung dem vom Diözesanleitungsteam vorbereiteten Etat für das Jahr 2022 zu. „Es ist gut investiertes Geld in die Zukunft“, sprachen sich die Bezirksleiterinnen dafür aus, die unterstützende Betreuung in den Ortsgruppen und die damit verbundenen Strukturänderungen an der Basis weiter auszubauen. Auf ein positives Votum stieß gleichzeitig die finanzielle Förderung von innovativen Projekten, um neue Frauen für den Verband zu gewinnen.
Für positive Aufmerksamkeit sorgte das vom Bundesverband geplante kfd-Diskussionspapier „Frauenleben sind vielfältig“. In kleinen Diskussionsrunden erhielten die Delegierten erstmalig die Möglichkeit, ihre Anregungen und Erfahrungen in das aussagestarke Papier einfließen zu lassen. Inhaltlich erteilt die kfd eine eindeutige Absage an Gewalt und nimmt deutlich Stellung zu den Themen Sexualität, Körperlichkeit, Leben in Beziehungen, Trennung, Scheidung, Wiederheirat, gleichgeschlechtliche Ehen und den Segen für alle Liebenden.
Die Diözesanvorsitzende Katharina Brechmann sowie ihre Stellvertreterinnen Mechthild Burk und Monika Bunsen baten neun Frauen, die zum ersten Mal an diesem wichtigen Treffen teilnahmen, sich vorzustellen. Vor über einem Jahr übernahm Silvia Stiewe die Geschäftsführung. „Ich freue mich sehr über das persönliche Kennenlernen und bin stolz darauf, dass wir heute eine 1G-Veranstaltung haben“, äußerte sie sich begeistert. Gemeinsam mit Diözesanpräses Roland Schmitz berichteten die Frauen aus dem Leitungsteam über ihre Aufgabenbereiche und die besonderen Herausforderungen in der Corona-Zeit. Sie blickten optimistisch nach vorn und kündigten an, dass sie die kfd als Frauenort in der Kirche auf allen Ebenen zukunftsfähig gestalten möchten. In Anlehnung daran lautete ihr Motto: „Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht.“
Am Nachmittag war die Versammlung von großen Emotionen geprägt. Vier Frauen haben ihr ehrenamtliches Engagement im Leitungsteam beendet. Bei den digital stattgefundenen, turnusmäßigen Wahlen im Herbst 2020 sind die beiden ehemaligen, stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Inge Dahlbüdding-Heintel nach 16 Jahren und Petra Tölle nach acht Jahren sowie Marita Brall nach vier Jahren ausgeschieden. Marianne Völlmecke gab während der Versammlung bekannt, dass sie das Team im Verlauf ihrer zweiten Amtsperiode aus beruflichen Gründen verlassen würde.
„Ihr habt unsere Arbeit maßgeblich geprägt. Ich danke euch für viel geschenkte Zeit“, würdigte Katharina Brechmann jede der vier Verabschiedeten mit sehr persönlichen, beeindruckenden Worten. Im Anschluss erinnerte eine Bildergalerie an das Wirken der leidenschaftlichen kfd-Frauen. Freudig überrascht von anerkennendem Applaus und Blumen war auch die Diözesanreferentin Marita Melzer bei ihrer letzten Diözesanversammlung. Nach fast 30 Jahren geht sie Ende des Jahres in den Ruhestand.

Text: Regina Brucksch

kfd-Dioezesanversammlung_Abschied Über die nachträgliche, persönliche Verabschiedung aus dem diözesanen Leitungsteam freuen sich (v.l.) Marianne Völlmecke, Inge Dahlbüdding-Heintel, Marita Brall und Petra Tölle. Fotos: kfd-Diözesanverband
kfd-Dioezesanversammlung_Abschied Über die nachträgliche, persönliche Verabschiedung aus dem diözesanen Leitungsteam freuen sich (v.l.) Marianne Völlmecke, Inge Dahlbüdding-Heintel, Marita Brall und Petra Tölle. Fotos: kfd-Diözesanverband

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