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Vortrag von Dr. Reinhard Josef Voß zum Thema: Erfahrungen als Menschenrechtsbeobachter

Vortrag von Dr. Reinhard Josef Voß zum Thema: Erfahrungen als Menschenrechtsbeobachter

Themenreihe: Christen in der Welt / Christen im Nahen Osten Vortrag pax christi in Kooperation mit dem Liborianum Paderborn am Dienstag, 20. März 2018

In den Konfliktfeldern in Israel-Palästina erfahren und beobachten wir seit Jahrzehnten die Eskalation von Gewalt. Möglichkeiten und Ansätze, die vor Ort entworfen werden, um dieser Spirale zu entrinnen, hat der pax christi-Diözesanverband Paderborn in den letzten Jahren immer wieder aufgegriffen und darüber in Veranstaltungen diskutiert, zuletzt im Rahmen eines Vortrages zur Aktion „Ferien vom Krieg“ mit Frau Barbara Esser vom Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
In Kooperation mit dem Bildungshaus Liborianum lädt die pax christi-Basisgruppe Paderborn zu einem Vortrag von Dr. Reinhard Josef Voß ein.
Im Sommer 2017 war Reinhard Voß als Menschenrechts-Beobachter im Rahmen des EAPPI-Programmes des Weltkirchenrates (ÖRK - Ecumenical Accompaniment Program for Israel and Palestine) in Bethlehem/Palästina: Checkpoint-Beobachtung, Dorfbesuche, Präsenz bei Schikane und Hauszerstörung, Kontakt knüpfen und für Leute in Not herstellen, Zuhören und solidarische Präsenz. (http://reinhard-voss-wethen.de/aktuell.htm vom 15.01.2018)
In seinen Vortrag berichtet Reinhard Voß von seinen Erfahrungen als Menschenrechtsbeobachter in Israel-Palästina, bei denen sich folgende Einsichten herausschälen:
Kultur der Akzeptanz:
Religiöser Eifer sollte, bevor er zerstörerisch wird, genutzt werden für den interreligiösen Dialog, denn dieser ist, gekoppelt mit aktiver Gewaltfreiheit, der ideale Weg. Wir brauchen eine Kultur der Akzeptanz.
Kultur der Gesichtswahrung:
Verbesserte Beziehungen können am besten durch große Gelassenheit und Ausdauer gefördert werden – dies muss geschehen durch Druck von unten (Basisbewegungen) und von oben (ÖRK), aber immer im Rahmen der orientalischen Kultur der Gesichts-wahrung.
Annäherung an Gerechtigkeit („restorative justice“) muss graduell erfolgen; so Kann man einen Neuanfang in gemeinsamer Verantwortung für Frieden zum Wohle aller erreichen.
Der interreligiöse Dialog muss offener und ehrlicher werden und so eine dauerhafte Grundlage schaffen, sich gegenseitig zu akzeptieren; so können Kirchen und Religionen prophetisch eintreten für Pluralismus und für Einheit in Verschiedenheit.
Aus:Gewaltfreiheit in Palästina (Fassung Homepage R.Voß - 2017)
Nähere Informarionen erhalten sie hier!

Ort: Liborianum
Bildungs-und Gästehaus des Erzbistums Paderborn, An den Kapuzinern 5-7, 33098 Paderborn
Datum: Dienstag, 20. März 2018 Zeit: 19:30 Uhr
Eine Veranstaltung der pax christi-Basisgruppe Paderborn in Kooperation mit dem Liborianum Paderborn.
Dr. Werner Sosna Liborianum Bildungs-und Gästehaus des Erzbistums Paderborn An den Kapuzinern 5-7 33098 Paderborn Tel. 05251 125- 4463
pax christi-Basisgruppe Paderborn Manfred Jäger Tegelweg 8a 33102 Paderborn

Eine Flyer für diese Veranstaltung erhalten sie hier!

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im Erzbistum Paderborn

Paderborner Str. 10
33154 Salzkotten

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